Aktuelles

Der Verein „Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten in der AfD (VAdM)“ bietet vom 27. Juli bis einschließlich 4. August 2019 eine Reise ins schlesische Riesengebirge nach Krummhübel (Karpacz) und Umgebung an.

Die Reise ist auch für Familien mit Kindern geeignet. Es werden mehrere geführte (Halb-) Tagestouren ins Gebirge angeboten. (Hierfür sollten die Kinder selbst laufen oder getragen werden, für Kinderwagen ungeeignet.
Unser Reiseleiter VAdM-Mitglied Karsten Schefold hat familiär schon seit 35 Jahren gute Kontakte in die Hirschberger Gegend und hat bei etwa 20 Aufenthalten dort das Riesengebirge kennengelernt und erwandert.
Wir wollen bei dieser Reise Kontakte zu deutschen Minderheiten in Schlesien aufbauen und auch die Kultur in Form der schlesischen Volksmundart kennenlernen.
Unterkunft in Privatpensionen und kleineren Hotels in Krummhübel oder im Hirschberger Tal
Angebotenes Programm:

– geführte (Halb-) Tagestouren auf den Kamm, die Schneekoppe (höchster Berg des Riesengebirges mit ca. 1600 m), zum Kleinen Teich u.v.m.
– Besichtigung und Stadtführung durch Hirschberg (Jelenia Gora)
– evt. Ausflug nach Waldenburg zur dortigen deutschen Minderheit
– Wanderung zur Burg Kynast (3 Stunden Gehzeit)

– Besichtigung von Zillertal-Erdmannsdorf
– Abendessen auf einem der Schlösser im Hirschberger Tal
– Fahrt nach Oberschreiberhau mit Besichtigung der Glashütte, Wanderung zum Kochelfall und zum    Zackelfall (4 Stunden)
– Wanderung zur Elbequelle über den Reifträger (6 Stunden Gehzeit)
– Krummhübel bietet zahlreiche Abwechslungen wie Sommerrutschbahn, großes Schwimmbad, Gravitationsanomalie, Western-City für Kinder

Zu den individuellen Hotel- bzw. Pensionskosten, persönlichen Fahrtkosten und Eintrittsgeldern und Liftgebühren kommt noch ein Betrag für die Reiseorganisation in Höhe von 60 Euro pro Erwachsener und 20 Euro pro Kind hinzu.

Anreise privat. Private Mitfahrgelegenheiten werden organisiert (bitte auch Mitfahrgelegenheiten anbieten). Ab Dresden Hauptbahnhof wird bei Bedarf am 27.7. gegen 16 Uhr ein günstiger polnischer Kleinbus Reisegäste zur Unterkunft ins Riesengebirge bringen. Entsprechendes gilt für die Rückreise am 5. August: Ankunft in Dresden Hauptbahnhof um 12 Uhr.

Bitte teilen Sie unserem Reiseleiter Karsten Schefold mit, wieviel Sie pro Nacht mit Frühstück pro Person im Hotel bzw. in einer Privatpension ausgeben möchten, und ob ein Einzel- oder Doppelzimmer oder Sonstiges gewünscht wird.
Verbindliche Anmeldung mit Anzahlung des halben Preises in der gewünschten Hotelkategorieklasse bzw. Pension garni möglichst bald bzw. bis etwa 30. April bei:

Karsten Schefold

karsten.schefold@outlook.de
Tel.Nr.: 0160 5225 201

 

 

Die Bundeskanzlerin entdeckt – vor dem Wahlmarathon 2019 – ihr Herz für die Spätaussiedler:
Erneut so eine unausgegorene “Fondsgeschichte” der tickenden Rentenbombe?

Die Siebenbürgische Zeitung vom 19. März 2019 schreibt
Spätaussiedlerrente: Bundeskanzlerin Merkel will Ausgleich durch Fondslösung
Berlin – Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat ihr besonderes Interesse an der aktuellen Rentensituation der Spätaussiedler bekundet. „Spätaussiedlern eine angemessene soziale Absicherung im Alter zu gewährleisten, ist ein wichtiges Anliegen der Bundesregierung“, heißt es in einem Schreiben des Bundeskanzleramtes an die Bundesvorsitzende Herta Daniel. Der Bitte um ein persönliches Gespräch mit den Spitzenvertretern der landsmannschaftlichen Verbände der Siebenbürger Sachsen, Banater Schwaben und der Deutschen aus Russland kann die Bundeskanzlerin terminbedingt nicht entsprechen. Die CDU-Politikerin setzt bei der anstehenden Prüfung und Neubewertung der Aussiedlerrenten durch die Bundesregierung gemäß dem Koalitionsvertrag auf einen Ausgleich über eine Fondslösung für Härtefälle.
Das Bundeskanzleramt nimmt in seinem Schreiben vom 27. Februar 2019, das an die Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Herta Daniel, den Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft der Banater Schwaben, Peter Leber, und den von 2013 bis 2018 amtierenden Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Waldemar Eisenbraun, adressiert ist, Stellung zu einem vorausgegangenen Anschreiben an die Bundeskanzlerin vom 30. Januar 2019. In diesem bitten die drei Bundesvorsitzenden Angela Merkel um Unterstützung der gemeinsamen Resolution „Spätaussiedlerbenachteiligung beenden“ sowie ein „möglichst zeitnahes Treffen, noch vor den Europawahlen“.

Wie aus dem Antwortschreiben des Kanzleramts hervorgeht, werde Angela Merkel über alle Aktionen unterrichtet; sie nehme „die auf diese Weise an sie herangetragenen Meinungsäußerungen und Forderungen der Menschen sehr ernst“. Gleichzeitig bat die Bundeskanzlerin jedoch um Verständnis, dass ein persönliches Gespräch „angesichts der Fülle ihrer Verpflichtungen nicht möglich“ sei.

Das Bundeskanzleramt verteidigt rückblickend die Rentenkürzungen der 1990er Jahre. Die seinerzeit beschlossenen Einschränkungen im Fremdrentenrecht sollten dazu beitragen, „die Akzeptanz von Rentenleistungen, denen keine Beitragszahlung an einen Träger der Deutschen Rentenversicherung gegenübersteht, in der Bevölkerung weiterhin zu gewährleisten“. Damals hätten nach dem Fremdrentengesetz (FRG) gezahlte, auf der Grundlage von Tabellenentgelten berechnete Renten teilweise Renten überstiegen, die auf in Deutschland geleisteten Beiträgen beruhten. Andererseits hätten viele Spätaussiedler nach ihrer Zuwanderung die Möglichkeit gehabt, ihre Rente durch eine Beschäftigung in Deutschland weiter zu verbessern. Es sei ein wichtiges Anliegen der Bundesregierung, Spätaussiedlern eine angemessene soziale Absicherung im Alter zu gewährleisten.”
https://m.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/verband/19731-spaetaussiedlerrente-bundeskanzlerin.html

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Die “Siebenbürgische Zeitung” vom 3. Februar:

„Klaus Johannis als “Nazi” verunglimpft: Anklage wegen Volksverhetzung erhoben

Vrancea/Galatz – Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung einer Fotomontage von Staatspräsident Klaus Johannis mit SS-Insignien und Nazi-Uniform am 13. Januar auf Facebook hat die Staatsanwaltschaft von Galatz strafrechtliche Ermittlungen wegen Volksverhetzung eingeleitet, berichtet die ADZ.

Urheber des erneuten verleumderischen Angriffs auf den Präsidenten ist diesmal der Kreisrat Constantin Guguianu, Kreisrat der Sozialdemokratischen Partei (PSD) aus Vrancea. Dieser hat sich inzwischen entschuldigt und ist von seiner Funktion und anderen Parteiämtern zurückgetreten. Er wolle sich für eine Weile aus der Politik zurückziehen. Er habe nicht gewusst, dass das Veröffentlichen eines Hakenkreuzes eine Straftat sei, rechtfertigt sich der Angeklagte, der zu drei Monaten bis drei Jahren Haft verurteilt werden könnte. Die PSD in Vrancea teilte mit, sein Verhalten zutiefst zu verurteilen.
NM“

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Mitglieder, Interessenten und Freunde.

Wir bitten Sie folgende Resolution zu unterzeichnen:

 

“Gemeinsame Resolution
der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V.
der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V
des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.
namens ihrer Mitglieder

 

Forderung an die Bundesregierung:
Spätaussiedlerbenachteiligung im Rentenrecht beenden!

Liebe Landsleute,

auf der Bundesdelegiertenversammlung hatte ich Ihnen angekündigt, dass sich unsere Landsmannschaft in der Planungsphase für weitere Aktivitäten zur Beseitigung der Benachteiligung der (Spät-)Aussiedler im deutschen Rentenrecht befindet, über die wir zu gegebener Zeit berichten werden. Nun gibt es etwas zu berichten: Wir haben zusammen mit der Landsmannschaft der Banater Schwaben und dem Verband der Siebenbürger Sachsen den Entschluss gefasst, eine gemeinsame Aktion zu starten. Aus der beiliegenden, von juristischem Rat begleiteten Resolution können Sie ersehen, dass wir unsere Forderungen direkt an die Bundesregierung richten und Vorschläge unterbreiten, welche die Verbesserung der Situation der (Spät-)Aussiedler im Rentenrecht zum Ziel haben. Wir fordern aber nicht nur, sondern liefern auch Lösungsvorschläge, die

·         für die Rententräger eine finanzielle Entlastung,

·         einen systemübergreifenden Bürokratieabbau,

·         eine Entlastung der Sozialgerichte und

·         eine Entlastung der Kommunen (Wegfall der Grundsicherung und des Wohngeldzuschusses) zur Folge haben können.

Es ist vorgesehen, diese Resolution der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit der Bitte um einen Gesprächstermin zukommen zu lassen. Mit den Unterschriften der drei Bundesvorsitzenden dokumentieren wir, dass wir im Namen einer sehr großen Anzahl von Personen, unserer Mitglieder, sprechen. Es ist sicher sinnvoll, auch die Beteiligung der Basis durch Unterschriften der Vorsitzenden der Landes-, Orts- und Kreisgruppen deutlich zu machen.

Jeder von Ihnen kann nun dazu beizutragen, die Situation unserer betroffenen Rentner zu verbessern! Sofern Sie das wollen, bitte ich Sie, beiliegende vorbereitete Erklärung entsprechend zu ergänzen und möglichst bald an die Ihnen bekannte Mailadresse kontakt@lmdr.de

oder per FAX 0711-16659-59

oder per Post an die o.g. Adresse unseres Verbandes zu senden.

Das beiliegende Formblatt in Tabellenform ist für all diejenigen gedacht, die dieses gemeinsame Vorgehen der Landsmannschaften mittragen und konkret etwas tun wollen, um Rentengerechtigkeit auch für viele derzeit benachteiligte Landsleute herzustellen, z.B. kann bei Veranstaltungen der Orts- und Kreisgruppen den Anwesenden die Möglichkeit zu gegeben werden, diese Aktion zu unterstützen. Diese Listen werden nachgereicht oder zu dem Gespräch im Bundeskanzleramt mitgenommen und dort überreicht.

Des Weiteren können Sie die gemeinsame Aktion auch online unter

LmDR.de/frg

unterstützen.

Anmerkung: Sie werden sicher bemerkt haben, dass die in den Rentenbescheiden enthaltene 1/6-Problematik in der Resolution nicht angesprochen wurde: Das hat folgenden Grund: Deren Abschaffung ist gemäß der Meinung von FRG-Experten chancenlos, da es sich nicht um eine „Kürzung“ im eigentlichen Sinne handelt, vielmehr war sie immer schon eine Konsequenz fehlender Belege und eine Unterstellung reduzierter Beitragsdichte. Wir wollen uns auf die Punkte fokussieren, die eine Chance haben, geändert zu werden. Wir sind auch hier der Expertenmeinung gefolgt.”

Mit freundlichen Grüßen

Ihr VAdM-Vorstand